Hypotonie (Niedriger Blutdruck) kann ein Symptom von Erkrankungen sein

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in der täglichen Praxis häufig vorkommende Beschwerdebilder. Sie bedürfen einer sorgfältigen Diagnostik, zumal mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen immer risikoreiche Akutsituationen verbunden sein können, wie z.B. akute Herzrhythmusstörungen. Niedriger Blutdruck kann auch Symptom einer anderen zugrunde liegenden Erkrankung sein, wie z.B. ein Herzklappenfehler, eine Hormonstörung (z.B. Schilddrüse) oder Flüssigkeitsmangel.
Unter niedrigem Blutdruck bzw. Hypotonie versteht man einen chronisch erniedrigten Blutdruck bei Männern von systolisch unter 110 mmHg (oberer Wert), bei Frauen unter 100 mmHg und diastolisch (unterer Wert) bei beiden Geschlechtern unter 60 mmHg.
Symptome:
Schwarzwerden vor den Augen bei längerem Stehen, Schwindelgefühl, Kopfschmerzen, kalte Hände und Füße, Ohnmachtsneigung, Schwindel und Schweißausbrüche, Herzklopfen und Sehstörungen, Ohrensausen, Beschwerden beim schnellen Aufstehen aus der waagerechten in die senkrechte Körperhaltung. Aber auch Müdigkeit, Schlafstörungen und depressive Stimmungen können durch einen niedrigen Blutdruck verursacht werden.
Unterstützende Maßnahmen bei niedrigem Blutdruck (Hypotonie)
- regelmäßiges Training zur Anregung des Kreislaufs (mindestens 6 Monate hindurch), geeignet sind Spaziergänge, Gymnastik, Schwimmen oder ähnliche kreislauffördernde Sportarten.
- regelmäßige Trockenmassage mit einer Bürste oder einem harten Schwamm morgens, vor dem Duschen regen den Kreislauf an
- Wechselduschen morgens
- Tee oder Bäder mit Rosmarin (nicht während der Schwangerschaft)
- Sauna
- Wasseranwendungen nach Kneipp, Bewegungstherapie
Bei weiteren Fragen dazu oder zu weiteren Themen schreiben Sie mich bitte an!
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