Medizin-Ratgeber
27Dez/100

Rauchen – die Selbstvergiftung unseres Körpers

Eine Peron die eine Zigarette in der Hand hält

13 Gründe, mit dem Rauchen aufzuhören oder garnicht erst anzufangen

1. Rauchen ist ein Risikofaktor für die Nieren. In einer Studie konnte gezeigt, werden, dass 31% der chronischen Nierenerkrankungen ausschließlich auf das Rauchen zurückzuführen sind.

2. Die Anfälligkeit für Atemwegsinfekte steigt, schützende Schleimhautbakterien werden verdrängt.

Rauchen schädigt die Lungenbläschen, welche durch die Teerstoffe „asphaltiert“ werden, ein ausreichender Gasaustausch ist nicht gegeben.

3. Rauchen fördert Osteoporose, Raucherinnen kommen 2 Jahre früher in die Wechsel-jahre.

4. Rauchen verschlechtert die Fließfähigkeit des Blutes und macht die Blutgefäße brüchiger, damit wächst das Risiko von Blutgerinseln, Gefäßverschlüssen, Herzinfarkt, Schlaganfall. Nikotin verlangsamt die Herzfrequenz und lässt den Blutdruck ansteigen. 90% der Frauen, die im Alter unter 40 Jahren einen Herzinfarkt erleiden, sind Raucherinnen.

5. Männliche Raucher mit Kniearthrose weisen einen schnelleren Knorpelverlust auf als Nichtraucher.

6. Rauchen verschlechtert die Durchblutung der Haut und führt zur Übersäuerung des Gewebes, Schlacken werden nicht mehr ausreichend über Blutgefäße, Haut und Lunge abtransportiert.

7. Rauchen verdoppelt das Risiko, einen toxischen Schilddrüsenknoten zu bekommen, und verursacht eine scheinbare Unterfunktion der Schilddrüse.

8. Rauchen stört die Verdauungstätigkeit, denn Nikotin bewirkt eine Erschlaffung der Muskulatur im Magen-Darm-Trakt. Dadurch wird die Passage des Speisebreis beschleunigt, ohne das sich der Körper der lebensnotwendigen Nährstoffe bedienen kann.

Raucher leiden häufiger an Zwölffingerdarmgeschwüren als Nichtraucher

9. Rauchende Eltern legen den Grundsein für eine mögliche spätere Krebserkrankung (Blasen-, Nasen-, Lungen-, Nierenkrebs) ihrer Kinder.

10. Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft geraucht haben, haben ein erniedrigtes Geburtsgewicht, ein 4fach erhöhtes Risiko, ein „Zappelphilipp“ zu werden, und ein 3fach erhöhtes Risiko, Störungen im Sozialverhalten zu entwickeln.

Durch Rauchexposition pränatal und im Teenageralter leidet die Aufmerksamkeit im visuellen und auditiven Bereich, besonders Jungen sind von Gehördefiziten betroffen.

11. Männer, deren Mütter in der Schwangerschaft geraucht haben, sind weniger zeugungsfähig als Söhne von Nichtraucherinnen.

12. Kinder von Rauchern haben auch dann doppelt so viel Nikotinabbauprodukte im Körper, wenn ihre Eltern stets außerhalb der eigenen vier Wände rauchen. Bei Rauchern, die in Anwesenheit der Kinder rauchen, ist die Menge 15-mal so hoch.

13. Passiv rauchende Säuglinge haben ein erhöhtes Risiko für:

- plötzlichen Säuglingstod

- Mittelohrentzündungen

- Lungenentzündungen, Husten, Asthma

- verzögertes Lungenwachstum

- Verhaltensauffälligkeiten

- Übergewicht

- Karies

- Meningokokken-Meningitis

Wer mit dem Rauchen aufhört, spürt die Wirkung bereits nach kurzer Zeit - aber erst nach 15 Jahren ist er so gesund wie ein Nichtraucher:

Nach 20 Minuten entspricht die Herzfrequenz der eines Nichtrauchers.

Nach 8 Stunden hat sich das Kohlenmonoxid (CO) verflüchtigt.

Nach 1 Tag wird das Herzinfartrisiko kleiner.

Nach 2 Tagen verfeinern sich Geruch und Geschmackssinn.

Nach 3 Monaten kann sich die Lungenkapazität um bis zu 30% erhöhen.

Nach 1 bis 9 Monaten lassen die Hustenanfälle nach.

Nach 1 Jahr ist das Herzinfarktrisiko nur noch halb so groß, die Nasenschleimhaut hat sich erholt.

Nach 5 Jahren Nikotinverzicht halbiert sich das Lungenkrebsrisiko.

Nach 10 Jahren ist das Lungenkrebsrisiko fast so niedrig wie bei Nichtrauchern.

Nach 15 Jahren hat sich das Herzinfarktrisiko normalisiert.

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